„Aufwertung eines Verkannten“: Die NZZ über die Archiv-Eröffnung

In der NZZ-Ausgabe vom Mittwoch, dem 10. Oktober, konnte man sich über das Archiv informieren: „Die Eröffnung des Joachim-Raff-Archivs in Lachen könnte eine Renaissance des Komponisten mit Schweizer Wurzeln einleiten.“ Wir hoffen es und arbeiten mit viel Herzblut daran!

Der Beitrag ist für jene, die ihn verpasst haben, online zu finden:

https://www.nzz.ch/feuilleton/aufwertung-eines-verkannten-ld.1422787

Wir danken Herrn Schacher ganz herzlich für den Besuch und die tolle Berichterstattung!

Technische Ausstattung des Raff-Archivs

Dass wir vor der grossen Eröffnungsfeier verhältnismässig gut geschlafen haben, war nicht zuletzt Heini Rogenmoser (Heirosoft Internet Service) zu verdanken: Er hat uns die Technik (Internet, Drucker, Beamer, Musikanlage) eingerichtet und uns ein Wochenende frei von Pannen beschert. Ganz herzlichen Dank für die fachlich überaus kompetente Unterstützung!

 

Konzert für Violoncello und Orchester Nr. 2 G-Dur, WoO. 44

Diese Aufnahmen vom 8. September 2018 werden uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt vom Musiksommer am Zürichsee (Tonmeister: Frédéric Angleraux):

Konzert für Violoncello und Orchester Nr. 2 G-Dur, WoO. 44 (1876)
Allegro – Andante – Allegro vivace
Christoph Croisé (Cello), Camerata Schweiz, Leitung: Giovanni Bria.

Gespräch mit Res Marty auf SRF2 Kultur

Gestern besuchte uns Andreas Müller-Crepon von Radio SRF2 Kultur im Joachim-Raff-Archiv. Sein kurzes Gespräch mit Res Marty wird morgen Freitag (24.8.2018) um 7:15 sowie um 12:03 gesendet und wird danach auch als Podcast hörbar sein.

UPDATE: Im freitäglichen Podcast kann man sich den Beitrag unter untenstehendem Link anhören und runterladen (ab 5:05 beginnt der Beitrag)

https://www.srf.ch/sendungen/kultur-kompakt/heikle-fragen-im-kirchner-museum-davos

Schalten Sie sich doch zu!

Ein neuer Mitbewohner im Raff-Archiv

Das lange Warten hat ein Ende! Seit heute Mittag dürfen wir das frisch renovierte Fortepiano der Manufaktur Franz Bayer aus dem Jahr 1868, das uns der Tessiner Unternehmer Lorenzo Maria Olgiati zu unserer Freude zur Verfügung stellt, endlich an seinem vorgesehenen Platz in den Räumlichkeiten des Raff-Archivs bewundern.

(Wir berichteten im Januar 2017 über den Umzug und die Geschichte des Instruments: http://joachim-raff.ch/ein-fortepiano-aus-raffs-zeit-fuer-die-jrg/)

Für den Umzug reisten Emanuel Lardi, der das wertvolle Instrument aufwendig restauriert hatte, und sein Mitarbeiter Igor Eriomenco extra mit ihrer Wundermaschine aus dem Bündnerland an, und wir danken ihnen herzlich, dass sie das Instrument mit ihrer Wundermaschine krätze- und dellenfrei über alle Hindernisse befördert haben.

Die ersten Klänge des Instruments klangen noch eher nach John Cage als nach der Tonsprache des 19. Jahrhunderts – doch wir sind überzeugt, dass es jene von Joachim Raff auch noch erlernen wird und freuen uns, es in Aktion zu hören!

Herzlichen Dank einmal mehr an Lorenzo, Herrn Lardi und Herrn Eriomenco!

Nachschub an Büromaterial für das Archiv

In den letzten Monaten haben wir gewütet – Nachschub an Büromaterialien für das Archiv war vonnöten. Herzlichen Dank an McPaperland für den erneut sehr grosszügigen Rabatt und die schnelle Lieferung! In der Zwischenzeit werden wir immer heimischer in den Archiv-Räumlichkeiten…

Neue Vitrinen für das Archiv!

Seit Montag stehen acht neue Vitrinen im Joachim-Raff-Archiv. Wir danken der Firma Gawela herzlich für die Lieferung vor Ort, den freundlichen Kontakt und den netten Rabatt. Noch einen Monat bis zur Eröffnung – nun müssen die Vitrinen gefüllt werden!

Erste Raff-Neuausgaben bei Breitkopf & Härtel

Im Herbst geht es los! Breitkopf & Härtel gibt den Startschuss für eine grössere Reihe von Neuausgaben Raff’scher Werke.

Prof. Dr. Ulrich Mahlert eröffnet diese Reihe mit den drei Klaviersonaten Raffs (op. 14I, op. 14II, op. 168). Die erste erschien unter der Opuszahl 14 vor 173 Jahren bei keinem geringeren Verlag als Breitkopf & Härtel selbst: Der erste Musikverlag der Geschichte gehörte zu den ersten, die Werke von Joachim Raff (auf Empfehlung von Felix Mendelssohn Bartholdy) publizierten: Raffs opp. 2-14 wurden vom Leipziger Verlag in den Stich gegeben. Das wegen den sich zunächst schlecht verkaufenden Werken Raffs zwischenzeitlich gespannte Verhältnis hellte sich gegen sein Lebensende deutlich auf: Mit der Konzertante „Die Tageszeiten“ op. 209 und dem Oratorium „Welt-Ende – Gericht – Neue Welt“ op. 212 erschienen dort zwei von Raffs Schlüsselwerken. Ab den 1870er Jahren ersetzte der Komponist zudem einige seiner frühen Werke durch Neukompositionen, so auch die Sonate op. 14. Zwischen diesen beiden komplett verschiedenen Versionen von op. 14 steht Raffs „Fantasie-Sonate“ op. 168, die er kurz nach Ende des Deutsch-Französischen Krieg Camille Saint-Saëns widmete.

Auch Kammermusik-Freunde kommen auf ihre Kosten: Dr. Stefan König, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Max-Reger-Institut Karlsruhe und unermüdliche Kraft beim Aufbau des Joachim-Raff-Archivs, sowie Severin Kolb, der Leiter des Raff-Archivs, gingen der Odyssee der ersten beiden  Streichquartette op. 77 bzw. op. 90 nach – gewichtige, dichte Werke von hohem Anspruch, geschrieben für die besten Musiker seiner Zeit.

Die Joachim-Raff-Gesellschaft freut sich sehr auf die weitere Zusammenarbeit mit diesem renommierten Verlagshaus. Blättern Sie doch im Verlags-Katalog, der auch über Raffs Werke hinaus spannende Neuausgaben enthält!