Weihnachtskonzert mit Dmitry Demyashkin und Anna Kim

Dmitry Demyashkin (Klavier) und Anna Kim (Violine) geben am Sonntag, 13. Dezember 2020, ein Weihnachtskonzert als «Live-Streaming-Event» aus dem Theresianum Ingenbohl. Es erklingen unter anderem zwei Stücke von Joachim Raff: Volker, Op. 203 Nr. 3 «Im Rosengarten zu Worms» und die beliebte Cavatina, Op. 85 Nr. 3.

Dazu gesellen sich Werke von Johann Sebastian Bach, Frédéric Chopin, Sergei Rachmaninoff, Alexander Skrjabin und des kürzlich verstorbenen italienischen Komponisten, Dirigenten und Oscar-Preisträgers Ennio Morricone. Als Einführung in den Konzertabend wird Daniel Steiner vom Theresianum Ingenbohl mit Dmitry Demyashkin und Anna Kim live ein kurzes Interview führen.

Der Video-Stream beginnt am Sonntag, 13. Dezember 2020, um 16.30 Uhr unter www.cresc.ch

Weltersteinspielung von Raffs «Traumkönig und sein Lieb»

Das Swiss Orchestra unter der Leitung der Zürcher Dirigentin und Musikwisschenschaftlerin Lena-Lisa Wüstendörfer veröffentlicht seine Debüt-CD mit Trouvaillen der Schweizer Romantik. Darauf zu hören sind erstklassige und noch nie zuvor eingespielte Werke der Schweizer Komponisten Joachim Raff und August Walter. Die Schweizer Mezzosopranistin Marie-Claude Chappuis interpretiert die Gesangspartie.

Die Schweiz ist für vieles berühmt, aber kaum für ihre Sinfonik. Das Swiss Orchestra unter der Leitung von Lena-Lisa Wüstendörfer ändert dies und haucht vergessenen Werken von Schweizer Komponisten neues Leben ein. Am 3. Dezember ist die erste CD des Klangkörpers mit zwei Weltersteinspielungen von Joachim Raff und August Walter erschienen. Beide Komponisten waren zu ihrer Zeit hochangesehen und werden nun einem breiten Publikum vorgestellt. Eingespielt worden sind der «Traumkönig und sein Lieb» op. 66 (1854) von Joachim Raff und die Sinfonie Es-Dur op. 9 (1843) von August Walter (1821 – 1896).

Die CD «Schatzkammer Schweizer Sinfonik» erschien beim Label Schweizer Fonogramm und ist auch digital über iTunes, Spotify oder Deezer erhältlich. Das dreisprachige CD-Booklet enthüllt neben der Entstehungsgeschichte der eingespielten Werke auch Faszinierendes aus dem Leben der beiden Komponisten. Die Werke sind im Rahmen der dritten Tour des Swiss Orchestra zwischen dem 27. August bis 16. Oktober 2021 live zu hören. Die Mezzosopranistin Marie-Claude Chappuis begleitet die Tour als Solistin und singt die Solopartien.

Weitere Informationen: https://swissorchestra.ch

Mitglieder der Joachim-Raff-Gesellschaft sponsoren neue CD

Der junge, international bekannte Cellist Christoph Croisé spielt im Dezember 2020 eine neue CD ein. Sie beinhaltet Joachim Raffs Œuvre für Violoncello und Klavier, darunter auch die Cellosonate D-Dur op. 183. Der Tonträger erscheint im Frühjahr 2021.

Christoph Croisé

Der Cellist Christoph Croisé © www.christophcroise.ch

Die CD-Produktion wird durch das finanzielle Engagement von Mitgliedern der Joachim-Raff-Gesellschaft ermöglicht. Und Christoph Croisé spendete jüngst ein Privatkonzert im Hotel Marina Lachen, wo sich die Gönner und Sponsoren von der grossen Musikalität und Virtuosität von Christoph Croisé und der Pianistin Oxsana Shevchenko überzeugen durften.

Die Joachim-Raff-Gesellschaft schätzt sich glücklich, dass immer mehr Werke von Raff den Weg in die Konzertsäle finden und Spitzenkünstlerinnen und Künstler sich den Kompositionen mit Begeisterung annehmen.

Gerne nehmen wir Vorbestellungen für die neue CD jetzt schon entgegen: praesidium@joachim-raff.ch

Doktorarbeit von Simon Kannenberg

Gegen Ende 2020 erscheint ein für die Raff-Forschung tiefgreifendes Werk: Die Doktorarbeit von Simon Kannenberg mit dem Titel «Joachim Raff und Hans von Bülow. Portrait einer Musikerfreundschaft. Briefedition». 

Bildquelle: verlag-koenigshausen-neumann.de

Simon Kannenberg ist Mitglied der Joachim-Raff-Gesellschaft und Mitglied des wissenschaftlichen Beirates des Joachim-Raff-Archivs in Lachen. Das zweibändige Werk kann zu Vorzugsbedingungen beim Präsidenten der JRG (praesidium@joachim-raff.ch oder Telefon 079 212 98 25) bestellt werden.

«Dame Kobold» am Theater Regensburg

Joachim Raffs komische Oper «Dame Kobold» erfuhr am 24. Oktober 2020 die mutmasslich erste Wiederaufnahme seit der Uraufführung 1870!

Theater Regensburg
Stadttheater Regensburg am Bismarckplatz; Quelle: Wikimedia

Die Regisseurin Brigitte Fassbaender und der musikalische Leiter Tom Woods realisierten eine reduzierte «Corona-Fassung» am Theater Regensburg. Tom Woods sagt dazu: «Coronabedingt mussten wir ‚Dame Kobold‘ transformieren: Wir haben einen großen LKW, Raffs Oper, genommen und ein hochwertiges E-Bike daraus gemacht. Ich finde, es ist besser ein hervorragendes E-Bike zu haben, als einen kleinen LKW, den man dann immer mit dem großen vergleicht.».

Ein paar Eindrücke von der geglückten Inszenierung am Theater Regensburg und wie die Abstandsregeln auf der Bühne eingehalten worden sind, finden Sie in unserer Nachlese.

Das digital Programmheft des Theaters Regensburg, u. a. mit einem Interview, das Dramaturgin Julia Anslik mit Res Marty geführt hat: Weiter zum digitalen Programmheft…

Gespräch mit der Regisseurin Brigitte Fassbaender über «Dame Kobold» auf BR-Klassik: Weiter zum Beitrag…

Manuel Brug, einer der bekanntesten deutschen Kulturkritiker, über «Dame Kobold» am Theater Regensburg: Weiter zum Beitrag…

Kritik von Peter Jungblut auf BR-Klassik: Weiter zum Beitrag…

Bericht in der Süddeutschen Zeitung: Weiter zum Beitrag…

«Italianità aus Weimar», Opern-Kritik von Roland H. Dippel (concerti.de): Weiter zum Beitrag…

Trouvaillen der Kammermusik

Das Duke Trio interpretiert klassische und zeitgenössische Werke.

Das 2019 gegründete Duke Trio (Anik Stucki, Violine; Raphael Heggendorf, Violoncello; Edward Rushton, Klavier) interpretiert das Klaviertrio Nr. 2 von Joachim Raff, das zu dessen erfolgreichsten kammermusikalischen Stücken gehörte. Zudem erklingen das Klaviertrio op. 17 von Clara Schumann und das zeitgenössische «O Virdissima» der britischen Komponistin Judith Weir, in dem diese in einen faszinierenden ‹Dialog› mit Hildegard von Bingen tritt. Der Eintritt ist frei (Türkollekte).

Covid-19 Schutzmassnahmen: Es besteht eine generelle Maskentragepflicht. Für die Einhaltung des Schutzabstandes sind die Veranstalter besorgt.

Eine vorgängige Platzreservation ist erwünscht (erforderliche Angaben: Name, Anzahl Plätze, Telefonnummer, Wohnort). Ihre Plätze können Sie per E-Mail (info@joachim-raff.ch) oder telefonisch beim Präsidenten der Joachim-Raff-Gesellschaft, Res Marty, 079 212 98 25, reservieren. Besten Dank.

Auf den Spuren Raffs am Oberen Zürichsee

Sybille Diethelm (Sopran), Fabienne Romer (Klavier) und die Historiker Basil Vollenweider und David Schwarb beleuchten auf unterhaltsame Art die (musikalische) Vergangenheit am Oberen Zürichsee. Am Freitag, 16. Oktober 2020, um 19.30 Uhr im Evang.-ref. Kirchgemeindehaus, Gartenstrasse 4, in Lachen SZ.

von links nach rechst: David Schwarb, Fabienne Romer, Sybille Diethelm und Basil Vollenweider

Seit bald zehn Jahren bilden die Sopranistin Sybille Diethelm und die Pianistin Fabienne Romer ein erfolgreiches und vielseitiges Lied-Duo, das sich immer wieder der Musik Joachim Raffs und anderer Komponisten mit Wurzeln am Oberen Zürichsee annimmt. Mit dabei sind bei ihrem erneuten Gastspiel in Lachen auch ihre Ehemänner, Basil Vollenweider und David Schwarb, beides Historiker und Musikwissenschaftler. Sie beleuchten neu erschlossene Quellen und erzählen witzige Anekdoten, so dass die Lieder in einen Dialog mit der Geschichte treten – und das Publikum auf unterhaltsame Art in die Vergangenheit des Oberen Zürichsees entführt wird. Es erklingen unter anderem Lieder aus dem Op. 52 «Drei Lieder von C.O. Sternau», Op. 98 «Sanges-Frühling» und Op. 173 «Acht Gesänge». Der Eintritt ist frei (Kollekte). Es gilt eine generelle Maskentragepflicht!

Vorgängige Platzreservation erwünscht

Aus organisatorischen Gründen (Schutzmassnahmen Covid-19) bitten wir um eine vorgängige Platzreservation per E-Mail an info@joachim-raff.ch unter Angabe von Name, Anzahl Plätze, Telefonnummer und Wohnort. Besten Dank.