«Dame Kobold» am Theater Regensburg

Joachim Raffs komische Oper «Dame Kobold» erfuhr am 24. Oktober 2020 die mutmasslich erste Wiederaufnahme seit der Uraufführung 1870!

Theater Regensburg
Stadttheater Regensburg am Bismarckplatz; Quelle: Wikimedia

Die Regisseurin Brigitte Fassbaender und der musikalische Leiter Tom Woods realisierten eine reduzierte «Corona-Fassung» am Theater Regensburg. Tom Woods sagt dazu: «Coronabedingt mussten wir ‚Dame Kobold‘ transformieren: Wir haben einen großen LKW, Raffs Oper, genommen und ein hochwertiges E-Bike daraus gemacht. Ich finde, es ist besser ein hervorragendes E-Bike zu haben, als einen kleinen LKW, den man dann immer mit dem großen vergleicht.».

Ein paar Eindrücke von der geglückten Inszenierung am Theater Regensburg und wie die Abstandsregeln auf der Bühne eingehalten worden sind, finden Sie in unserer Nachlese.

Das digital Programmheft des Theaters Regensburg, u. a. mit einem Interview, das Dramaturgin Julia Anslik mit Res Marty geführt hat: Weiter zum digitalen Programmheft…

Gespräch mit der Regisseurin Brigitte Fassbaender über «Dame Kobold» auf BR-Klassik: Weiter zum Beitrag…

Manuel Brug, einer der bekanntesten deutschen Kulturkritiker, über «Dame Kobold» am Theater Regensburg: Weiter zum Beitrag…

Kritik von Peter Jungblut auf BR-Klassik: Weiter zum Beitrag…

Bericht in der Süddeutschen Zeitung: Weiter zum Beitrag…

Trouvaillen der Kammermusik

Das Duke Trio interpretiert klassische und zeitgenössische Werke.

Das 2019 gegründete Duke Trio (Anik Stucki, Violine; Raphael Heggendorf, Violoncello; Edward Rushton, Klavier) interpretiert das Klaviertrio Nr. 2 von Joachim Raff, das zu dessen erfolgreichsten kammermusikalischen Stücken gehörte. Zudem erklingen das Klaviertrio op. 17 von Clara Schumann und das zeitgenössische «O Virdissima» der britischen Komponistin Judith Weir, in dem diese in einen faszinierenden ‹Dialog› mit Hildegard von Bingen tritt. Der Eintritt ist frei (Türkollekte).

Covid-19 Schutzmassnahmen: Es besteht eine generelle Maskentragepflicht. Für die Einhaltung des Schutzabstandes sind die Veranstalter besorgt.

Eine vorgängige Platzreservation ist erwünscht (erforderliche Angaben: Name, Anzahl Plätze, Telefonnummer, Wohnort). Ihre Plätze können Sie per E-Mail (info@joachim-raff.ch) oder telefonisch beim Präsidenten der Joachim-Raff-Gesellschaft, Res Marty, 079 212 98 25, reservieren. Besten Dank.

Auf den Spuren Raffs am Oberen Zürichsee

Sybille Diethelm (Sopran), Fabienne Romer (Klavier) und die Historiker Basil Vollenweider und David Schwarb beleuchten auf unterhaltsame Art die (musikalische) Vergangenheit am Oberen Zürichsee. Am Freitag, 16. Oktober 2020, um 19.30 Uhr im Evang.-ref. Kirchgemeindehaus, Gartenstrasse 4, in Lachen SZ.

von links nach rechst: David Schwarb, Fabienne Romer, Sybille Diethelm und Basil Vollenweider

Seit bald zehn Jahren bilden die Sopranistin Sybille Diethelm und die Pianistin Fabienne Romer ein erfolgreiches und vielseitiges Lied-Duo, das sich immer wieder der Musik Joachim Raffs und anderer Komponisten mit Wurzeln am Oberen Zürichsee annimmt. Mit dabei sind bei ihrem erneuten Gastspiel in Lachen auch ihre Ehemänner, Basil Vollenweider und David Schwarb, beides Historiker und Musikwissenschaftler. Sie beleuchten neu erschlossene Quellen und erzählen witzige Anekdoten, so dass die Lieder in einen Dialog mit der Geschichte treten – und das Publikum auf unterhaltsame Art in die Vergangenheit des Oberen Zürichsees entführt wird. Es erklingen unter anderem Lieder aus dem Op. 52 «Drei Lieder von C.O. Sternau», Op. 98 «Sanges-Frühling» und Op. 173 «Acht Gesänge». Der Eintritt ist frei (Kollekte). Es gilt eine generelle Maskentragepflicht!

Vorgängige Platzreservation erwünscht

Aus organisatorischen Gründen (Schutzmassnahmen Covid-19) bitten wir um eine vorgängige Platzreservation per E-Mail an info@joachim-raff.ch unter Angabe von Name, Anzahl Plätze, Telefonnummer und Wohnort. Besten Dank.

Kunstgeschichte aus einer musikalischen Perspektive

Matinee am Sonntag, 20. September 2020, 10.00 Uhr im Alten EW-Gebäude, Winkelweg 7, in Lachen

Musikdramaturg, Kulturpublizist und letztjähriger Träger des Anerkennungspreises des Kantons Aargau, Walter Labhart, hat schon mehrere Ausstellungen mit Titelblättern von Notenausgaben kuratiert. Denn nicht selten wurden die Titelblätter von bedeutenden Künstlerinnen und Künstlern gestaltet.

Walter Labhart gibt Einblick in das Eigenleben von zwei der beliebtesten Musikstücke des 19. Jahrhunderts: Joachim Raffs «Cavatina» aus dem Jahr 1859 und das «Gebet einer Jungfrau» der früh verstorbenen Komponistin Tekla Badarzewska (1834-1861). Das Klavierduo Vilma und Daniel Zbinden wird die thematisierten Musikstücke live vortragen. Eintritt frei, Kollekte.

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Kunstausstellung «Lachner Kunststück 2020. Üsi Sammlig» der Gemeinde Lachen statt.

ZJSO führt die 5. Sinfonie auf

Zentralschweizer Jugendsinfonieorchester im KKL Luzern (2018), Foto: Thomas Krähenbühl

Das Zentralschweizer Jugendsinfonieorchester ZJSO plant nach der Sommerpause eine Konzerttournee unter dem Titel «Sehnsucht». Im Zentrum des Programms steht die Sinfonie Nr. 5 «Lenore» von Joachim Raff.

Weiter im Programm finden sich die Sinfonische Dichtung «Finlandia» von Jean Sibelius, Vorspiel & Liebestod aus der Oper «Tristan & Isolde» von Richard Wagner und «Fêtes» aus «Trois Nocturnes» von Claude Debussy. Die Konzerte finden statt am Samstag, 29. August 2020, in Hergiswil, am Samstag, 4. September 2020, in Zug und am Sonntag, 5. September 2020, in Luzern. Dirigiert wird das ZJSO von Jonas Bürgin.

Weitere Informationen auf der Website des ZJSO…

Aufnahme der Streichquartette op. 77 und op. 90

Das renommierte Leipziger Streichquartett spielt im Juni 2020 Joachim Raffs Streichquartette op. 77 und op. 90 exklusiv beim Detmolder Label MDG ein.

Es wird dies die erste Aufnahme aus dem Urtext-Material sein. Die neue Notenedition erscheint nächstens beim Verlag Breitkopf & Härtel. Massgeblich daran beteiligt waren die Musikwissenschaftler und JRG-Mitglieder Dr. Stefan König und Archivar Severin Kolb.