Exklusiver Kulturevent im Historischen Grandhotel Giessbach

Joachim Raff besuchte 1871 zusammen mit seiner Familie das Berner Oberland und damit auch das Hotel Giessbach.

Die Tochter Helene Raff schreibt in ihrer eigenen Biografie auf Seite 38:

«Wir hatten übrigens kein Wetterglück und mussten z.B. Interlaken verlassen, ohne nur ein einziges Mal die Jungfrau gesehen zu haben. Meine grösste Dummheit in dem klassischen Reiseland beging ich, als ich am Giessbach fragte, ob der Wasserfall dem Hotel zulieb angelegt sei!»

Vom 27. bis 29. April 2018, also 160 Jahre nachdem Raff das Werk «Am Giessbach» komponierte, organisiert die Joachim-Raff-Gesellschaft zusammen mit der Leitung des Grandhotel Giessbach einen exklusiven Event für ihre Mitglieder. Das international bekannte Klavierduo Vilma und Daniel Zbinden, Glarus, das sich in den letzten Jahren auf vierhändige Werke von Raff spezialisierte und damit im In- und Ausland grosse Erfolge feiert, wird dort auftreten.

Eine speziell auf den Giessbach zugeschnittene literarisch-musikalische Reise, beleuchtet den Tourismusboom im 19. Jahrhundert, wo auch der Giessbach grosse Erfolge feierte. Das Konzert steht auch der Öffentlichkeit über das Kulturprogramm des Grandhotel Giessbach zum Besuch offen.

Es hat noch freie Plätze… Weitere Informationen und Anmeldetalon (PDF)

Raff in der KunstKlangKirche

Sonntag, 2. Juli, 19.30 Uhr, Johanneskirche Zürich

Orgelkonzert «Made in Switzerland»

Werke von Raff (Introduction und Fuge in e), Honegger (Choral), Wehrli (5 Choralvorspiele), Reichel (Pastorale), Ducommun (3e Suite, Uraufführung) und Bovet (Ricercare & Salamanca)

Eintritt frei – Kollekte – Apéro

Lieder der Maria Stuart

Kürzlich ist bei den bmn-medien in Basel eine neue CD u.a. mit Kompositionen von Joachim Raff erschienen. Die in Basel lebende und arbeitende Sopranistin Franziska Hirzel sowie der Pianist Tobias Schabenberger interpretieren dabei Lieder der Maria Stuart. Dass Raffs Zyklus von Gesängen (op. 172) über Maria Stuart (neben gleichlautenden Werken u.a. von Loew, Schumann. Elgar und Wagner) dazu gehören, freut den Vorstand – und Sie alle bestimmt auch.

Wir zitieren aus dem ausführlichen, dazugehörenden Booklet: «… Raff, der Schumanns 20 Jahre zuvor entstandene Vertonung ‹Gedichte der Königin Maria Stuart, op. 135› mit Sicherheit kannte, schuf einen ganz eigenständigen, musikalisch sehr anspruchsvollen Zyklus, der ein lebendiges Bild Maria Stuarts entstehen lässt und zu entdecken lohnt… Anders als Raffs Zyklus hat sich Schumanns op. 135 im Konzertleben etabliert».

— Res Marty